Auszeichnungen/Preise
  • AUSZEICHNUNGEN

    Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2015

    Baukunst schafft Orte der Begegnungen
    Bauherr: Stadt Oelsnitz, Erzgebirge
    Einreicher: Station C23, Ingenieurgesellschaft Bonk + Herrmann mbH
    weitere Beteiligte:
    Heike Sichting, Landschaftsarchitektin, Kleinliebenau (Vegetationsaufnahme und Dokumentation)
    Heiner Luz Landschaftsarchitekten, München (Pflanzplanung extensive Staudenflächen)
    Petra Pelz, Sehnde (Pflanzplanung intensive Staudenflächen)
    Matthias Stolle, Halle (Wiesenmischungen)
    Anke Augsburg Licht (Zusammenarbeit Lichtkonzept)
    Reiser + Schlicht Ingenieure GbR, Weimar (Tragwerksplanung)
    Arbeitsgruppe Architekten | Ingenieure, Leipzig (Skatepark)
    medial mirage Leipzig, Matthias Möller (Fotodokumentation)

    Jurybegründung:
    In Vorbereitung der Sächsischen Landesgartenschau 2015 wurde aus dem brachgefallenen und verwahrlosten Gelände des ehemaligen Verladebahnhofs von Oelsnitz ein »Bürger- und Familienpark« gestaltet. Beispielhaft ist der subtile Umgang mit den Überresten der Industrie- und Bahngeschichte des Ortes, der in hohem Maße identifikationsstiftende Qualität entfaltet, sowie das wenig pflegeintensive Vegetationskonzept, das eine nachhaltige Bewirtschaftung ermöglicht. Der Landschaftspark schafft in der städtebaulich sehr weiträumigen Siedlungsstruktur von Oelsnitz eine neue »Grüne Mitte«, die eine Fülle generationsübergreifender Freizeitangebote und Aufenthaltsbereiche bietet, die sich wie selbstverständlich in die vorhandene Landschaftssituation einfügen. Die minimierten architektonischen Eingriffe zeugen von einer durchgängig hohen Gestaltqualität und spiegeln in ihrem Materialkonzept die Bergbaugeschichte des Ortes in anschaulicher Weise.

    link zum Sächsischen Staatspreis für Baukultur 2015

     

    Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2010: Auszeichnung

    für das Projekt Landschaftszug Dessau
    Bauherr: Dessau-Roßlau

    Aller drei Jahre wird der Architekturpreis Sachsen-Anhalt ausgeschrieben. Aus 63 Bewerbungen wählte eine Jury unter Prof. Angela Mensing-de Jong 13 Arbeiten in die "Engere Wahl". Aus der "Engeren Wahl" heraus wurden der Architekturpreis und sechs Auszeichnungen vergeben.

    link zum Architekturpreis Sachsen-Anhalt 2010

     

    Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2009: Würdigung

    für das Entwicklungskonzept zum Landschaftszug Dessau
    Bauherr: Dessau-Roßlau
    Aller zwei Jahre lobt der BDLA den Deutschen Landschaftsarchitekturpreis aus. Die ausgezeichneten Projekte werden in dem Buch "System Landschaft" vorgestellt.

    Juryurteil:
    Welchen Beitrag leistet Landschaftsarchitektur zum Phänomen obsolet gewordener städtischer Räume? – Mit ihrer Arbeit „Landschaftszug Dessau“ formulieren Station C23 grundsätzliche landschaftsarchitektonische Impulse zu dieser Problemstellung, die stadträumlich wirksam werden können. Herstellen neuer Wegeverbindungen, Herausarbeiten von Spuren und das Kultivieren von Weite sind Stichworte, die den Prozess des Stadtumbaus Dessaus begleiten. 
Mit der Einbeziehung unterschiedlicher Akteure wie Paten, Stadtpflegebetriebe und Landwirte soll das Konzept Realität werden. Ein wichtiger Ansatz, der das Thema Stadtumbau nicht aus einer Top-Down-Warte einer übergeordneten Planung angeht, sondern Landschaftsarchitektur als Agenten für Bottom-Up-Prozesse versteht. 

    link zum Landschaftsarchitekturpreis 2009
    link zum Projekt